StiefelGeissen-
Züchterverein
Schweiz SGS

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Hochleistungsrassen und Landrassen
In der Tierzucht unterscheidet man Hochleistungsrassen und sogenannte Landrassen. Gerade wegen der einseitigen Förderung der Leistungsmerkmale mittels künstlicher Besamung und neuerdings auch mittels Embryotransfer sind nicht nur in der Rindviehzucht alte Landrassen ausgestorben. Generell gilt festzuhalten, dass jeder Zuchtfortschritt – sei dies bei Leistungsmerkmalen wie z.B. «Milch» oder bei Farb- und Formmerkmalen wie z.B. «braun und langhaarig» – auf der Einengung der genetischen Breite beruht. Dies hat mit der modernen Tierzucht vor rund 200 Jahren begonnen.

Erhaltungszucht
Die Zuchtstrategie des SGS beruht auf dem Verzicht, die genetische Breite einzuengen. Die Erhaltungszucht steht im Vordergrund. Als Instrument dient die Analyse der genetischen Präsenz. Zielkonflikte zwischen Förderung von Leistungsmerkmalen und der genetischen Breite lassen sich jedoch nicht immer vermeiden. Im Einzelfall entscheidet der Züchter durch die Auswahl der Jungtiere.

Kontakt Zuchtleiter: jjenny@bluewin.ch



Rassenbildung.pdf
Zuchtentwicklung_2005.pdf